Residenzschloss Bild 1
Residenzschloss Bild 2
Residenzschloss Bild 3
Residenzschloss Bild 4
Residenzschloss Bild 5
» Vorhaben Residenzschloss Dresden
» Auftraggeber Freistaat Sachsen, SIB NL Dresden 1
» Kennwert 200 – 500m² Fassaden- Wand- u. Deckenfläche
» Zeitraum 2003 – 2009
» Leistungsumfang LPh 2-8
“…weitaus die edelste Portalcomposition der ganzen deutschen Renaissance”
Wilhelm Lübke: Geschichte der deutschen Renaissance, Stuttgart 1872.
Das Portal der ehemaligen Schlosskapelle ist ein Kunstwerk der Renaissance von europäischem Rang. Nach Auflösung der Schlosskapelle begann mit dem Abbau des Portals im Jahr 1738 eine Odyssee über die Sophienkirche, den Großen Garten, bis schließlich zum Johanneum.  Dort befand sich das „Schöne Tor“  aus Cottaer Sandstein zuletzt in desolatem Zustand und wurde 2004 abgebaut und restauriert. Der Öffentlichkeit erstmals zugänglich präsentierte sich das fertiggestellte Portal anlässlich der Schlössertour im August 2009.Die östliche Arkade im Kleinen Schlosshof wurde im Krieg völlig zerstört. Mit Hilfe historischer Abbildungen und anhand der Reste an der Südseite des Kleinen Schlosshofes konnte die Arkade detailgetreu rekonstruiert und wieder aufgebaut werden.

 

Der Große Ballsaal befindet sich im Nordflügel des Dresdner Schlosses und war Teil der sogenannten Enfilade im 2. Obergeschoss. Er bildet den östlichen Auftakt einer Raumfolge aus drei Sälen. Der Große Ballsaal wurde beim Bombenangriff 1945 weitgehend zerstört und soll in der Raumfassung von Wolframsdorf und Bendemann (1846-1848) rekonstruiert werden. Momentan befindet sich der Saal im Rohbauzustand.