Pieschen Bild 1
Pieschen Bild 2
Pieschen Bild 3
» Vorhaben Ersatzneubauten nach Elbehochwasser
» Auftraggeber Landeshaupstadt Dresden
» Kennwert 280 m² Nutzfläche
» Zeitraum 2003 – 2005
» Leistungsumfang LPh 1-7 (8 in Koop. BID)
Im Jahr 2002 überflutete die Elbe auch das Bootshausgelände am Pieschener Hafen. Der ohnehin sanierungsbedürftige Gebäudebestand wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. In Auswertung der Flutereignisse wurde das gesamte Areal dem Überflutungsgebiet der Elbe zugerechnet. Somit durften künftig keine Fließhemmnisse auf dem Grundstück mehr bestehen, eine Weiternutzung war nur mit Ersatzneubauten in aufgeständerter Bauweise möglich. In dieser Konsequenz orientieren sich die neuen Bootshäuser längs zur Fließrichtung der Elbe und stehen oberhalb der Uferböschung in versetzter Anordnung. Als Bauweise wurde eine Holz-Skelett-Bauweise gewählt, die einfachen Pfahlbauten zu Grunde liegt. Die schlichte, einschalige Holzverkleidung erfolgte mit horizontalen Spalten, um die Luftzirkulation im Gebäudeinneren zu verbessern.