» Vorhaben Realisierungswettbewerb
» Auftraggeber Wien Holding GmbH, Österreich
» Kennwert 24.200 m² BGF
» Zeitraum 2013
» Leistungsumfang Wettbewerbsentwurf
Eine Generalsanierung des derzeit am Ort befindlichen Gebäudes ist aus technischen wie auch wirtschaftlichen Gründen nicht umsetzbar. Es ist daher vorgesehen, das bestehende Gebäude abzubrechen und durch einen Neubau zu ersetzen.
Ziel des Wettbewerbs ist die Entwicklung eines Stadthauses, welches sich an der hohen Qualität der umgebenden Bebauung im Zentrum von Wien orientieren soll und eine hohe urbane Qualität generieren soll.
Die Kubatur des Stadthauses nimmt die Größenverhältnisse im Quartier auf, begrenzt als Eckbebauung die historisch gewachsenen Räume und reagiert auf das Rathauscarrée. Ebenfalls wird die im Rathauscarrée vorherrschende Blockbebauung mit zentralem Lichthof aufgenommen, somit entstehen vier Gebäudeflügel mit beherrschbaren Tiefen von 12 m an den Längs- und 18 m an den Stirnseiten.
Die horizontale Gliederung der Fassaden in Sockel-, Haupt- und Mezzaningeschoss wird durch die unterschiedliche Farbigkeit der ausgewählten Steinarten und die Anordnung von „Gurtsimsen“ erreicht. Symmetrie, Orthogonalität und Reihung, wie sie im Rathauscarrée geprägt sind, werden auf das Stadthaus sinngemäß übertragen.
Die Hauptzugänge im Erdgeschoss befinden sich in den Symmetrieachsen des Gebäudes und münden in deren Kreuzungsbereich in eine Lobby. Flankiert werden diese durch repräsentativen Einzelhandel und Gastronomie.
Die darüber liegenden Geschosse werden als Büronutzung mit flexibler Raumaufteilung geplant, die je nach Bedarf als Großraumbüro genutzt oder in kleinere Büroeinheiten unterteilt werden können. Dazu erfolgt die Erschließung zentral über den innen liegenden Lichthof, wodurch auch die natürliche Belichtung aller Büroräume gewährleistet werden kann.